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Afrika/

Kongo

Kaffee wurde 1881 aus Liberia in die Demokratische Republik Kongo eingeführt. Die DRK gilt heute als aufstrebender Produzent von Spezialitätenkaffees. Die Zukunftsaussichten sind vielversprechend, und immer mehr Röster reisen dorthin, um Kaffee zu beziehen. Der Boden, die Höhenlage und das Klima in Teilen der DRK sind ideal für Robusta-Kaffee, den es sich lohnt, zu entdecken, zu unterstützen und zu genießen. Die Kaffeeproduktion in der DR Kongo gewann unter der brutalen Herrschaft der belgischen Kolonialherren an Fahrt. Der Großteil des Kaffees wurde auf diesen Plantagen produziert, nicht von Kleinbauern, bis zur Unabhängigkeit im Jahr 1960. Nach der Unabhängigkeit im Jahr 1960 kürzte die Regierung die Fördermittel, und in den 1970er Jahren begann die Produktion zu sinken. Bis 1987 hatten sich die Bedingungen geändert, und nur noch 14 % des Kaffees stammten von Plantagen; bis 1996 sank dieser Anteil auf nur noch 2 %, der Rest des Kaffees wurde von Kleinbauern auf ihren eigenen Höfen angebaut. Die Kaffeeproduktion hatte ab 1970 infolge des freien Marktes einen Boom erlebt, und die Regierung unterstützte die Branche durch die Senkung der Ausfuhrzölle. Alle Bemühungen waren jedoch vergeblich, da es in den 1990er Jahren, als der Erste und Zweite Kongokrieg stattfanden, zu einem Produktionsrückgang kam. Und die Lage verschlimmerte sich noch weiter durch die Ausbreitung der Kaffeewelkekrankheit. Die Kaffeeproduktion ist von 1970 bis 2000 auf die Hälfte zurückgegangen. Seitdem haben sowohl die Regierung als auch externe NGOs (Nichtregierungsorganisationen) massive Geldsummen in diesen Sektor investiert. Die Menschen im Kongo hoffen nach wie vor darauf, ihre Kaffeeproduktion wieder auf das Niveau von 1970 zu bringen.