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Afrika/
Zentralafrikanische Republik
Die Rentabilität des Kaffeehandels bietet gewinnorientierten bewaffneten Gruppen Gründe, sich nicht ernsthaft am Friedensprozess zu beteiligen. So sind beispielsweise trotz der Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen der Regierung und vierzehn Milizgruppen im Februar 2019 mehrere der unterzeichnenden bewaffneten Gruppen weiterhin aktiv und kontrollieren Straßensperren im lukrativen sudanesischen Handelsnetz. Die Verfolgung der Beteiligung bewaffneter Gruppen am Kaffeehandel und an anderen Märkten für Konfliktressourcen bietet eine strategische Perspektive auf die aktuelle Lage – und darauf, wie man sich auf die Höhepunkte des Konflikts zwischen bewaffneten Gruppen vorbereiten kann, die um Beute konkurrieren.