Sortieren nach
Kaffeeanbau
Vom Samen zum Baum Die meisten Kaffeefarmen verfügen über einen speziellen Bereich, in dem die Samen vor dem Auspflanzen vorgezogen werden. Die Kaffeebohnen müssen in nährstoffreichen Boden gepflanzt werden und beginnen bald zu wachsen. Zu diesem Zeitpunkt werden sie als „Soldaten“ bezeichnet und sehen aus wie gerösteter Kaffee an einem dünnen grünen Stiel. Nicht lange danach öffnet sich die Bohne und die ersten Blätter kommen zum Vorschein. Kaffeepflanzen wachsen schnell und können bereits nach 6–12 Monaten in normalen Boden umgepflanzt werden, um Früchte zu tragen. Der Kaffeeanbau erfordert viel Geld und Zeit. Eine Kaffeepflanze braucht in der Regel mindestens 3 Jahre, bis sie richtig Früchte trägt. Blüte und Frucht Die meisten Kaffeebäume liefern eine Ernte pro Jahr. Einige Bäume haben eine zweite Ernte, doch die Bohnen sind kleiner und von geringerer Qualität. Kaffeebäume können nicht überall angebaut werden; zunächst muss die Pflanze durch eine längere Regenperiode angeregt werden. Darauf folgt die Blüte, bei der viele weiße Blüten entstehen. Dann dauert es bis zu neun Monate, bis die Früchte geerntet werden können. Die Kaffeekirschen reifen nicht alle gleich schnell. Daher ist es für die Bauern schwierig, die Früchte von jedem Baum gleichzeitig zu ernten. Die Kaffeefrucht Die Größe der Frucht variiert je nach Sorte. Im Allgemeinen haben sie jedoch die Größe einer Traube. Die Bohnen sind von einer Kirsche umhüllt, die der Frucht ihr Volumen verleiht. Alle Kirschen sind zunächst grün, genau wie jede andere Frucht, und entwickeln im Laufe der Zeit eine rote oder gelbe Farbe. Bäume mit gelben Früchten werden meist gemieden, da es schwieriger ist, den Reifegrad zu bestimmen. Der Reifegrad bestimmt den Zuckergehalt der Frucht, deshalb ist es wichtig, nur die roten Früchte zu ernten. Die Produzenten legen jedoch Wert auf unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Deshalb ernten sie ihre Kirschen gleichzeitig, sodass sie Früchte mit mehr und weniger Zucker erhalten.