Sortieren nach

Aufbereitung
Röstgrad
Thema/

China

China war weltweit schon immer ein wichtiger Lieferant, und zwar nicht nur, wenn es um Kaffee geht. Als Verbraucherland hat es jedoch das Potenzial, die globale Branche zu destabilisieren. Vor allem jetzt, da es begonnen hat, überraschend große Mengen an Kaffee zu produzieren. Die Erzeuger setzen zunehmend auf Qualität statt Quantität und loten die Grenzen dessen aus, was mit den dortigen Böden, dem Klima und den Sorten möglich ist. Kaffee wurde 1892 von einem französischen Missionar in der Provinz Yunnan eingeführt. Die Kaffeeproduktion war bis etwa 2009 nicht nennenswert. Der Aufschwung begann mit den gesunkenen Teepreisen und einem kurzen Anstieg des weltweiten Kaffeepreises. Die Kaffeeindustrie wächst in Yunnan weiterhin. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Kaffee in China ist zwar immer noch unglaublich niedrig, doch darin liegt auch das Potenzial, einen enormen Einfluss auf die weltweite Kaffeeproduktion zu haben. Gerade jetzt beginnt China, Gefallen an seinem eigenen Kaffee zu finden. Den besten chinesischen Kaffee findet man nur in China. Qualitätsorientierte Auktionen gewinnen an Beliebtheit, und für lokal angebauten Kaffee werden höhere Preise gezahlt. Dies macht China zu einem ungewöhnlichen Markt mit großem Potenzial. China exportiert jedoch auch hervorragenden Kaffee, nach dem es sich zu suchen lohnt. Viele der Pflanzen sind eher krankheitsresistent als geschmacksintensiv. Die Branche entwickelt sich jedoch weiter, und bald ist mit immer besserem Kaffee zu rechnen. Geschmacksprofil Die besten Kaffeesorten aus China zeichnen sich durch eine angenehme Süße und Fruchtigkeit aus, auch wenn viele noch eine leicht holzige und erdige Note aufweisen. Die Bohnen haben einen relativ geringen Säuregehalt.