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Instantkaffee
Zu den Vorteilen von Instantkaffee zählen die schnelle Zubereitung (Instantkaffee löst sich schnell in heißem Wasser auf), das im Vergleich zu Bohnen oder gemahlenem Kaffee geringere Transportgewicht und -volumen sowie die lange Haltbarkeit – allerdings kann Instantkaffee verderben, wenn er nicht trocken gelagert wird. Instantkaffee reduziert zudem den Reinigungsaufwand, da kein Kaffeesatz anfällt, und mindestens eine Studie hat ergeben, dass er einen geringeren ökologischen Fußabdruck aufweist als andere Zubereitungsmethoden. Fast 50 % des weltweiten Rohkaffees werden zur Herstellung von Instantkaffee verwendet. Zubereitung und Geschmack 2 Teelöffel Instantkaffee in die Tasse geben, mit heißem Wasser übergießen, umrühren. Tatsächlich stimmt das vielversprechende Versprechen einer schnellen und einfachen Zubereitung. Doch die Herstellung der Granulate dauerte so lange und hinterließ einen beträchtlichen CO2-Fußabdruck. Instantkaffee ist in Pulver- oder Granulatform in Glas- und Plastikbehältern, Beuteln oder Schachteln erhältlich. Der Verbraucher bestimmt die Stärke des Endprodukts, indem er mehr oder weniger Pulver ins Wasser gibt, was von dünnem „Kaffeewasser“ bis zu sehr starkem und konzentriertem, sirupartigem Kaffee reicht. Instantkaffee eignet sich auch gut für die Zubereitung von Eiskaffee, wie zum Beispiel griechischem Frappé. In einigen Ländern, wie Portugal, Spanien und Indien, wird Instantkaffee üblicherweise mit heißer Milch statt mit kochendem Wasser gemischt. In anderen Ländern, wie Südkorea, wird Instantkaffee üblicherweise mit Sahne ohne Milch und Zucker gemischt und als „Kaffeemischung“ bezeichnet. Es heißt, er sei im Zweiten Weltkrieg von GI-Soldaten in Großbritannien populär gemacht worden; Instantkaffee macht nach wie vor über 75 % des in britischen Haushalten zum Trinken gekauften Kaffees aus, im Gegensatz zu deutlich unter 10 % in den USA und Frankreich und 1 % in Italien. Wie bei normalem Kaffee werden die grünen Kaffeebohnen zunächst geröstet, um Geschmack und Aroma hervorzuheben. In den meisten Röstanlagen kommen Rotationszylinder zum Einsatz, die grüne Bohnen und heiße Rauchgase enthalten. Wenn die Temperatur der Bohnen 165 °C (329 °F) erreicht, beginnt die Röstung. Das Rösten dauert etwa 8–15 Minuten. Nach dem Abkühlen werden die Bohnen anschließend fein gemahlen. Durch das Mahlen werden die Bohnen auf eine Größe von 0,5–1,1 Millimetern (0,020–0,043 Zoll) zerkleinert. Bis hierhin entspricht der Prozess im Allgemeinen dem bei anderen Kaffeesorten.