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Die ersten Kaffeepflanzen wurden um 1915 von französischen Siedlern in das Land und in die Böden von Laos eingeführt. Nach einigen Versuchen und Fehlschlägen beim Anbau von Kaffeebohnen im Norden erkannten die Franzosen, dass der Süden von Laos ideal für Plantagen war. Vor Millionen von Jahren kam es im Süden zu einem Vulkanausbruch, wodurch die Böden dort reichhaltige Mineralien enthalten, die sich ideal für den Kaffeeanbau eignen. Im Süden befindet sich auch das Bolaven-Plateau, das nach wie vor die wichtigste Anbauregion Laos’ ist. Das Bolaven-Plateau liegt in der als Paksong bekannten Region, wo die Vegetation das ganze Jahr über grün ist. Nicht nur der nährstoffreiche Boden ist ein Grund für die idealen Bedingungen zum Kaffeeanbau, sondern auch die Höhenlage von 800 bis 1350 Metern und das kühle Klima. Seit zwanzig Jahren und bis heute arbeitet die laotische Regierung mit den Kaffeeerzeugern zusammen, um mehr Arabica-Pflanzen anzubauen, da diese einen höheren Preis erzielen und somit das Einkommen der Bauern steigern. In Laos gibt es 20.000 Kaffeeanbaugemeinden in 250 Dörfern, und viele dieser Familien sind für ihren Lebensunterhalt auf den Kaffeeanbau angewiesen.