Sortieren nach

Aufbereitung
Röstgrad

Diese Pflanzen gelangten von einem historischen botanischen Garten in den Niederlanden im Jahr 1719 nach Niederländisch-Guayana und 1722 nach Französisch-Guayana, dann zwischen 1760 und 1770 nach Brasilien und schließlich in den Rest der westlichen Hemisphäre. Im Jahr 1810 exportierte Britisch-Guayana Kaffee im Wert von über 22 Millionen Pfund und wurde damit zum damals weltweit größten Kaffeeexporteur. Die Kaffeeindustrie wurde später zugunsten der populäreren und profitableren Zuckerindustrie aufgegeben. Die in Guyana geernteten Kaffeebohnen sind ebenso selten und einzigartig wie der Amazonas-Regenwald, in dem sie wachsen. Die ursprüngliche Sorte, die von niederländischen Siedlern mitgebracht wurde, stammte aus dem Jemen, wo Kaffee bereits seit dem 15. Jahrhundert angebaut wird. Diese Kaffeesorte ist als Typica bekannt, die ursprüngliche Art der Arabica-Kaffeesorte. In den 1900er Jahren wurde Coffea Liberica, die heute seltenste Kaffeesorte der Welt, die weniger als 1 % des Welthandels ausmacht, in Guyana eingeführt, um den Kaffeerost zu bekämpfen. Die derzeit in Guyana geernteten Kaffeebohnen sind eine Hybridsorte, die auf natürliche Weise aus den alten Nachkommen der ursprünglichen Typica aus dem Jemen des 16. Jahrhunderts und der Kaffeesorte Coffea Liberica entstanden ist. Die Produktion von Rohkaffeebohnen ist äußerst begrenzt, und es liegen keine aktuellen Daten zu Exporten vor. Guyana Rainforest Coffee in Toronto, Kanada, und Amy's Pomeroon Foods in Guyana arbeiten daran, diese verlorene Industrie wiederzubeleben.